Gerry Weber

Fersensporn

Gefahr auch bei Schuhen mit Schutz vor Überpronation

Dämpfungssohlen und Gel-Fersenkissen
von SOF SOLE erhalten
Sie im: SOFE-SOLE-Shop

Viele Menschen haben einen Fersensporn ohne dies zu wissen, weil er nicht
schmerzt. Schmerzhaft wird ein Fersensporn erst dann, wenn er sich ent-
zündet. Eine Entzündung entsteht meist durch eine Überlastung des Fußge-
wölbes, beispielsweise bei Senkfüßen oder bei Übergewicht.

Im Gegensatz zum knöchernen Fersensporn, handelt es sich beim Fersen-
sporn-Syndrom um eine Entzündung der Fußsohlenfaszie. Jeder Auftritt der
Ferse schmerzt. Der Schmerz läßt sich zudem hervorrufen, indem man mit
dem Daumen etwa in der Mitte der Ferse leicht zur Innenseite versetzt unter
die Fußsohle drückt.

Läuferinnen und Läufer leiden oftmals am Fersensporn-Syndrom. Die Ursache
ist nicht selten ein schlechter oder ausgetretener Schuh. Sieht man sich bei

Volksläufen um, werden da Modelle getragen, die schon ein paar Jahre auf
dem Buckel haben und vermutlich weit mehr als 1000 km unterwegs waren.
Läuft man dann mit solchen ausgelatschten Schuhen auch noch häufig auf
harten Untergründen, provoziert man geradezu eine solche Verletzung.

Weit häufiger betroffen als die sogenannten Neutralfüßler sind Sportler mit
starker Pronationsneigung. Als Pronation bezeichnet man ein Knicken des
Fußes beim Aufsetzen nach innen.

Dummerweise können auch spezielle Schuhe mit einem Schutz vor
Überpronationdas Syndrom auslösen - vor allem bei Aktiven, die mit
der Ferse hinten außen aufsetzen.
Bei vielen Schuhen mit einem Überpro-
nationsschutz ist die Sohle derart aufgebaut, daß der innere hintere Teil eher
hart ist und der äußere hintere Bereich eher weich. Grundsätzlich verhindert
ein solcher Aufbau, daß der Fuß beim Aufsetzen nach innen weg knickt - der
eigentlich gewünschte Schutz bei Überpronation. Jedoch: Ist der weiche Bereich
zu weich ausgelegt, was sich anfangs durchaus bequem anfühlt, läßt diese Dämp-
Dämpfung im Gegensatz zum härteren Teil meist viel schneller nach. Fachleute
sagen dann salopp: Außenist der Schuh platt, innen steht er noch. Der Knack-
punkt ist nun die Stelle zwischen dem harten und weichen Teil: Dieser Übergang
schlägt bei jedem Aufprall auf die Plantarfaszie - oder anders gesagt: während
die äußere Ferse in das Weiche sackt, knallt die innere Ferse auf den in der
Fußmitte liegen den harten Teil.

Aktive, die erste Anzeichen eines Fersensporns ausmachen und auf einen ver-
meintlich weicher gedämpften Schuh ausweichen, geraten so nicht selten vom
Regen inTraufe. Leider kommt es durchaus vor, daß Ärzte wider besseres Wissen
den Ratschlag geben, auf weiches, gut dämpfendes Schuhwerk auszuweichen.

Wer unter einem Fersensporn-Syndrom leidet, sollte sich zunächst SOF-
SOLE-Fersenpolster
und erst später eine Dämpfungsohle in die Schuhe - auch
Straßenschuhe - legen. SOF-SOLE-Polster sind äußerst weich und halten harte Schläge
und Vibrationen ab - der Schmerz verschwindet. Ist das Fersensporn-Syndrom nicht
starkausgeprägt, heilt es meist ab, wenn auch Geduld erforderlich ist. Ist es dagegen
schonfortgeschritten, kommt man meist nicht umhin, sich beim Arzt ein- bis zweimal
Kortison spritzen zu lassen. Zur Ausheilung ist eine Laufpause nicht erforderlich, wenn
mit Fersenpolstern und guten Schuhen auf eher weichen Böden gelaufen wird.

Wichtig! Sind die Schmerzen des Fersensporn-Syndroms abgeklungen, muß
das Polster entfernt und durch eine durchgehende Sohle ersetzt werden
- beispielsweise durch die SOF-SOLE-Dämpfungssohle.Bleibt das Fersenpolster weiter-
hin im Schuh, läuft man Gefahr, sich eine Achillessehnen-Entzündung zu holen, da
die Erhöhung der Ferse zu einer Verkürzung der Achillessehnen- und Unterschen-
kelmuskulatur führt.